Was möchte Gott?

Was möchte Gott eigentlich? Warum hat er das alles so geschehen lassen?

Wir Menschen, die Gott kennen gelernt haben, haben einen Auftrag. Eine Mission zu erfüllen. Wir dürfen an der Stelle von Jesus Christus (der ja nicht mehr als Mensch auf dieser Erde lebt) eine Botschaft weitergeben. Dafür lebe ich auf dieser Welt. Diese Botschaft lautet: Lasst euch versöhnen mit Gott.

Moment mal, warum versöhnen? Bin ich schlecht, brauche ich das?
Du kannst es sehen wie du willst. Ich habe ja schon erwähnt, dass ich an die Bibel glaube. Dort steht, dass alle Menschen Sünder sind und so nicht zu Gott kommen können. Aber Jesus hat dafür alles getan, dass wir zu Gott kommen und mit ihm versöhnt leben können.

Jesus selbst hat zu einem Leiter von damals gesagt: Gott hat mich nicht in diese Welt geschickt, damit ich die Welt richte, sondern damit die Welt durch mich gerettet wird!

Also, Gott möchte retten und versöhnen. Das ist doch eine gute Nachricht, oder?

Wenn wir an Jesus Christus glauben, anerkennen, dass er der Sohn Gottes ist, und auch glauben, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, können wir Gottes Kinder werden. Wir brauchen es dann nur noch laut aussprechen:
„Jesus, ich bin ein Sünder. Ich glaube, dass du für meine Schuld und Sünde gestorben bist. Ich glaube, dass du vom Tod wieder auferstanden bist und nun bei deinem Vater im Himmel bist. Ich erkenne dich auch als meinen neuen Herrn an. Ich vertraue dir.“

Du kannst das nachlesen in der Bibel. Römer Kapitel 10 Verse 9 bis 11.

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Satt und zufrieden?

Wenn ich in unsere Geschäfte gehe und auf unseren Tisch schaue, welche Auswahl und Vielfalt wir an Essen und anderen Gütern haben, dann sollte man meinen, dass wir alle satt und zufrieden sind. Aber ist es so? Bist du zufrieden mit dem was du hast und mit dem was du beommen kanst? Die wenigsten Menschen in Deutschland müssen hungern, oder sich in irgendeiner Art wirkliche existenzielle Sorgen um ihr Leben machen. Aber eine Zufriedenheit scheint auch nicht da zu sein. Wonach haben wir denn wirklich Hunger? Ich glaube, wir Menschen sind dafür geschaffen mit unserem Schöpfer in Verbindung zu sein. Solange wir das nicht glauben und verstanden haben, werden wir immer „hungrig“ bleiben. In der Bibel im Johannesevangelium Kapitel 6, Verse 29-40 erzählt Jesus davon. Auch damals war es ähnlich. Die Menschen wollten mehr als das, was sie hatten. Sie hatten Hoffnung in Jesus gesetzt, aber sie sahen ihn auch kritisch. Sie hatten auch nicht wirklich verstanden, was Jesus meinte, wenn er sagte: Ich bin das Brot des Lebens, wer zu mir kommt, der wird keinen Hunger mehr haben, und wer an mich glaubt, wird keinen Durst mehr haben (Vers 35). Sie dachten dabei an Essen und Nahrung und nicht an Glauben an Jesus und Gott. Jesus wollte ihnen damit aber sagen, dass der Glaube an den Schöpfer und seinen Gesandten, Jesus, das ist was wirklich satt und zufrieden macht.

– Der Glaube, dass es einen Schöpfergott gibt und dass dieser mit den Menschen in Kontakt getreten ist durch seinen Sohn Jesus. Ja mehr noch, er hat durch Jesus die Möglichkeit geschaffen uns mit ihm zu versöhnen.

– Die Gewissheit, ewiges Leben nach dem Tod zu haben.

– Aber auch die Zufriedenheit, jetzt schon hier auf der Erde während wir leben.

Das wünsche ich dir von ganzem Herzen!

Der Weg

Also, wie ist nun der Weg, wie man zu Gott kommen kann?

Jesus selbst hat einmal gesagt: Ich bin der Weg, und die Wahrheit und das Leben. Zum Vater (Jesus nennt ja Gott seinen Vater) kann man nur durch mich kommen. (Die Bibel. Johannes Kapitel 14 Vers 6) Aber wie jetzt? Es geht hier wieder um glauben. Wenn man das glauben kann, dass Jesus der Sohn Gottes ist und dass er eben gestorben ist als Opfer für meine Schuld und auferstanden, und wenn man ausspricht, dass Jesus derjenige sein soll, der ab jetzt der ist, der die Maßstäbe in meinem Leben neu ordnet, dann bin ich diesen Weg gegangen zum Vater im Himmel. Zu einem Vater der mich wirklich liebt und so annimmt wie ich bin. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Gedanken

Lebe – wie lange?

Das ist der Hammer. Neulich habe ich folgendes gelesen:

„Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“
(nachzulesen im Evangelium nach Johannes, Kapitel 17 Vers 3)

Ewig Leben, nur dadurch, dass ich etwas erkenne? Etwas begreife? Wie jetzt?

Sagte Jesus in einem Gebet zu Gott, der sein Vater ist, als er vor rund 2.000 Jahre mal hier auf der Erde war. Nicht einfach so, denn er hatte ja eine Mission zu erfüllen. Er sollte die Menschheit retten. Das, was viele von uns so gerne tun würden, aber nicht wissen wie.

Da hatte Jesus schon einen absolut krassen Job zu tun.

Er sagte vorher, Gott habe ihm die Macht über die Menschen gegeben, dass er ihnen ewiges Leben schenken kann.
Mal ehrlich – ewig Leben? Wozu? Irgendwann muss doch mal Schluss sein.
Nicht bei Gott. Eben weil der die Menschen liebt und gerne mit ihnen zusammen sein will. So wie normalerweise Papa und Mama mit ihren Kids zusammen sein wollen und sich über sie freuen, so will Gott das auch mit allen Menschen, die an ihn glauben (und an den Weg, wie man zu ihm findet*). Und das für immer. Erst mal hier auf der Erde. Und wenn wir mal gestorben sind, dann…

* Mehr dazu in dem Beitrag „Der Weg„.